Calliope

Die Calliope gGmbH ist eine gemeinnützige Organisation, die 2016 gegründet wurde. Seitdem setzen wir uns dafür ein, digitale Bildung praxisnah, verständlich und für alle zugänglich zu machen. Der Calliope mini ist seit 2017 im Einsatz und wird heute an mehr als 7.000 Schulen genutzt – von der Grundschule bis zur Oberstufe und an allen Schulformen.

Als eine der meistgenutzten deutschen Initiativen im Bereich Open Hardware, Open Source und Open Education verbindet die Calliope gGmbH technische Entwicklung mit pädagogischer Erfahrung.

Unser Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen einen einfachen, kreativen und altersgerechten Zugang zu Programmierung, Informatik und digitalem Gestalten zu ermöglichen.

Die Arbeit der Calliope gGmbH beruht auf mehreren Säulen:

Hardware
Wir entwickeln Hardware für den Bildungsbereich, die in Deutschland produziert wird.

Software
Mit den von uns bereitgestellten Editoren ermöglichen wir sowohl blockbasiertes als auch textbasiertes Programmieren – passend für den Einstieg genauso wie für weiterführende Projekte.

Lehrmaterial
Dazu stellen wir lehrplanbezogene Unterrichtsmaterialien als Open Educational Resources bereit, die Lehrkräfte frei nutzen und an ihren Unterricht anpassen können.

Fortbildungen
Außerdem bieten wir Fortbildungen für die Einführung, die Vertiefung, aber auch für den Austausch im Netzwerk an.

Persönlicher Support

Das Calliope Team ist erreichbar und hilft bei technischen Fragen, bei der Unterrichtsvorbereitung und beim Einstieg in die Arbeit mit dem Calliope mini. So möchten wir Lehrkräfte, Schulen und Lernende zuverlässig begleiten und digitale Bildung im Unterricht lebendig und nachhaltig verankern. Das Calliope-Team kann per Mail unter Info@calliope.cc kontaktiert werden und hilft bei Fragen gerne weiter!


Unsere Mission

In einer zunehmend automatisierten Welt möchten wir dazu beitragen, junge Menschen nicht nur auf den Umgang mit digitalen Systemen vorzubereiten, sondern sie darin zu stärken, diese Welt aktiv, kreativ und selbstbewusst mitzugestalten.
Dafür braucht es eine Medienbildung, die Technik entmystifiziert: Kinder sollen erfahren, dass Computer sie nicht beherrschen, sondern dass digitale Systeme von Menschen gestaltet, programmiert und gesteuert werden. Wer verstehen will, was in der Welt passiert, muss auch verstehen, dass Computer das tun, was Menschen ihnen sagen. So wird Programmieren zu einem Zugang zu Selbstwirksamkeit, Kreativität und gesellschaftlicher Teilhabe.

Gerade weil Künstliche Intelligenz und große Sprachmodelle (LLMs) unseren Umgang mit digitalen Produkten grundlegend verändern werden, gewinnt dieses Verständnis zusätzlich an Bedeutung. Wenn Technik immer leichter bedienbar wird und Systeme scheinbar von selbst Antworten liefern, brauchen wir mehr Wissen über die zugrundeliegenden Zusammenhänge als bisher – um nachvollziehen zu können, wie solche Systeme arbeiten, wo ihre Grenzen liegen und wie wir sie verantwortungsvoll und souverän einsetzen.

Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu digital mündigen Bürger:innen zu machen, die Technik reflektiert nutzen, hinterfragen und selbst gestalten können. Medienbildung im Sinne einer Bildung in der digitalen Welt umfasst dabei zentrale Kompetenzbereiche: Bedienen und Anwenden, Informieren und Recherchieren, Kommunizieren und Kooperieren, Produzieren und Präsentieren, Analysieren und Reflektieren sowie Problemlösen und Modellieren.


Und die Bildungspolitik?

Das Pflichtfach Informatik in der Sekundarstufe I gewinnt bundesweit zunehmend an Bedeutung: Laut Informatik-Monitor 2025/26 haben inzwischen zehn Bundesländer Informatik als verpflichtendes Fach an allen weiterführenden Schulen eingeführt; weitere Länder planen die Umsetzung in den kommenden Jahren.
Diese Entwicklung wird durch die Bildungsstandards Informatik für die Sekundarstufe I der Gesellschaft für Informatik fachlich gestützt. Auch die KMK betont die wachsende Bedeutung digitaler und informatischer Bildung für Schule und Gesellschaft.

Weiterführende Links:
Informatik Monitor (2025)
Bildungsstandard Informatik in der SEK I (2025)
Jahresbericht der KMK zur Bildung in der digitalen Welt (2024)