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Hier gibt's Neuigkeiten rund um Calliope

Gesche Joost beantwortet eine Frage zum Calliope mini

Wie wird das Calliope mini Projekt eigentlich finanziert?

Wir bekommen immer wieder Fragen, wie die Calliope-Initiative eigentlich finanziert wird, ob Unternehmen involviert sind und welchen Einfluss diese haben könnten. Diese Fragen sind berechtigt und wichtig und wir wollen für die größtmögliche Transparenz sorgen.

Der Calliope mini wurde 2016 mit einer Anschubfinanzierung vom Bundeswirtschaftsministerium entwickelt. Als das Projekt nach dem IT-Gipfel im November 2016 sehr schnell groß wurde, stiegen unterschiedliche Unterstützer mit ein, die mit uns gemeinsam dafür gesorgt haben, dass der Calliope mini wirklich in die Klassenräume gelangen konnte. Ohne sie könnten heute nicht so viele Kinder mit dem Calliope mini coden.

Mit zu den ersten Unterstützern gehörten der Cornelsen Verlag, Bosch, NXP, Nordic Semiconductor und Würth Elektronik, die das Projekt Calliope mini insbesondere durch Wissen und Hardware-Spenden unterstützt haben. Dazu kamen Stiftungen, wie die Deutsche Telekom Stiftung, die didaktisches Material entwickelt und den Calliope mini evaluiert oder die Stiftung Georgsmarienhütte, die in ihrer Region Klassensätze im Rahmen eines Forschungsprojekts verteilt. Große Unternehmen folgten – so hat uns SAP mit einer Spende unterstützt und VW stattet Wolfsburg mit Klassensätzen des Calliope mini aus. Über eine Crowdfunding-Aktion zum Jahresende 2016 konnten wir zudem viele Unterstützer*innen motivieren uns zu helfen – dafür danken wir euch allen sehr!

Darüber hinaus sind unsere Partner auch Microsoft und Google.org mit der zugehörigen Stiftung „Tides Foundation“. Gerade diese beiden Spender sorgen regelmäßig für Nachfragen.
Microsoft stellt uns den Editor pxt zur Verfügung, der eine Adaption des Editors für den micro:bit in UK darstellt. Außerdem hat Microsoft den Calliope mini in das Schulungsprogramm „Code your Life“ integriert.
Google ist unser stärkster und größter Partner und hat mit einer Spende über die Tides Foundation dafür gesorgt, dass wir in allen Bundesländern Pilotschulen mit dem Calliope mini gratis ausstatten können.
Zusammen mit der Roberta-Initiative vom Fraunhofer-Institut können wir darüber hinaus in den Bundesländern Schulungen für Lehrer*innen anbieten, so dass für die Schulen keine weiteren Kosten anfallen. Sie müssen lediglich eine Grundausstattung an PCs / Laptops, sowie einen Internetanschluss mitbringen.
Klar ist jedoch, dass es keinen Kontakt der Unternehmen mit den Schulen gibt und sie kein operatives Interesse damit verfolgen.

Wir Gesellschafter*innen sind mit dem Ziel angetreten, dass jedem Kind in der dritten Klasse, unabhängig vom Geschlecht oder der finanziellen Ausstattung des Elternhauses, der spielerische Zugang zur digitalen Welt ermöglicht werden soll. Digitale Bildung ist ein elementarer Baustein, wenn es um den Kompetenzerwerb heranwachsender, mündiger Bürger*innen geht, die sich selbstbewusst und selbstbestimmt in einer zunehmend digital organisierten Umwelt bewegen können. Wir knüpfen damit an die Strategie der Kultusministerkonferenz zur digitalen Bildung an und stellen die Kompetenzen in den Vordergrund - nicht die Technik. Dieser Kompetenzerwerb soll nicht nur der Vorbereitung auf das zukünftige Berufsleben dienen, wie es manche Kritiker*innen annehmen.
Wir alle wissen: Die gesamte Kommunikation, der Zugang zu Wissen, das Miterleben von globalen Ereignissen (in Echtzeit), die politische Willensbildung, auch die eigene Privatsphäre und vieles mehr, werden durch die voranschreitende Digitalisierung verändert und wandeln sich immer weiter. Wir möchten dazu beitragen, dass junge Menschen diese Dinge nicht nur kritisch bewerten und einordnen können, sondern dass sie darüber hinaus selbst zu Gestalter*innen der digitalen Gesellschaft werden. Calliope mini soll dazu einen kleinen Beitrag leisten.

Wir brauchen dafür Unterstützer*innen, ideell und auch ganz praktisch finanziell. Dafür haben wir die gemeinnützige GmbH Calliope gegründet. Unser Satzungszweck ist es, Kinder ab der Grundschule gratis mit dem Minicomputer Calliope mini auszustatten.
Wir arbeiten nur mit Partnern zusammen, die dieses Ziel unterstützen.

Keines der Unternehmen kann durch die jeweilige Unterstützungsleistung Einfluss auf das Projekt nehmen. Alle Gelder und Ressourcen, die gespendet werden, dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Unternehmen kommen nicht direkt mit den Schulen oder den Kindern in Kontakt, sondern sie stehen lediglich mit uns, als gemeinnützige Organisation, in Kontakt.

Unser Wunsch ist es, dass digitale Bildung ab der Grundschule als ein fester Baustein im Curriculum verankert und von den Ländern angemessen budgetiert wird.
So weit ist es aber leider noch nicht. Daher brauchen wir Partner, die uns unterstützen.

Wenn ihr Fragen zu diesem Thema habt, wendet euch direkt an uns.
Wir freuen uns weiter über eure Unterstützung!

Mehr zur Finanzierung der Calliope gGmbH steht in den FAQs.
Oder schreibt uns gerne eine Email: info@calliope.cc